kommt’s rein und setzt’s euch

kommt’s rein und setzt’s euch



Angefangen hat alles weit weg von hier, zumindest thematisch. Nämlich mit dem Studium der angewandten Sprachwissenschaften. Es ging um Wörter, Satzbau, Theorien und um die Art, wie Menschen einander verstehen. Dass ich einmal Ferienapartments vermieten würde, stand in keinem Vorlesungsverzeichnis.

Finanziert wurde das Studium mit einem Job an einer Hostel-Rezeption. Gedacht als Überbrückung. Geld verdienen zwischen zwei Seminaren. Geworden sind daraus fast sieben Jahre. Irgendwann, ich kann den Moment gar nicht genau festmachen, bemerkte ich: Ich mach das längst nicht mehr nur wegen des Geldes. Ich mag den Moment, in dem jemand müde zur Tür reinkommt und ein bisschen leichter und entspannter wieder rausgeht. Ich mag es, jemandem einen Platz auf Zeit zu geben und dadurch Teil der Geschichte zu werden. Das klingt jetzt kleiner als es sich zu der Zeit anfühlte. Für mich war das eine echte Erkenntnis. Gastgeben liegt mir. Und zwar nicht als Arbeit, die man macht, sondern als etwas, das mich erfüllt.

Warum ich das mache
Damals dachte ich, mit der Freude am Gastgeben hätte ich etwas Neues an mir entdeckt, dabei war es das Älteste überhaupt. Bereits meine Uroma war Dorfwirtin und betrieb ihre eigene kleine Pension in einem Salzburger Bergdorf. Dieses „Kommt’s rein und setzt’s euch dazu“ begleitet unsere Familie bis heute. Auch privat ist unsere Tür stets offen. Vor allem meine Eltern kochen und backen bei Spontanbesuchen gern für alle. Große Tische für große Runden sind Pflicht. Ich komme aus einer Gastgeberinnen Familie. Ich hatte es nur nie so genannt.

Genau dieses Gefühl von Gemeinschaft und Willkommen-Sein wollte ich weitertragen. Aus dieser Erkenntnis entstand haus und hof. Und es entstand noch eine weitere Überzeugung. Klassischer Tourismus lässt Gäste schnell zu Nächtigungen und Umsätzen werden. Das wollte ich nicht. Ich wollte keine Betten füllen, sondern ein echtes Ankommen ermöglichen und Erinnerungen schaffen.


Zuhause
Drei Apartments direkt neben unserem Haus und dem meiner Eltern. Wir leben hier. Es ist kein Ort, der Menschen unterbringt, sondern einer, der sie willkommen heißt. Ein Zuhause auf Zeit.

Geschaffen haben wir diesen Ort als Familie. Auch wenn unsere Gäste in ihrer Auszeit meistens auf mich treffen. Vor allem, da David noch seinem eigenen Beruf nachgeht. Aber die haus und hof Fenster? Die sind seine. Für ihn ist das der perfekte Ausgleich zum Job. Nichts denken, nur Streifen wegwischen. Jeder findet seine Ruhe woanders.

Umwege
Dass ich heute Gastgeberin bin, fühlt sich so selbstverständlich an, dabei führte der Weg zu haus und hof über ein paar weitere Umwege. Unter anderem bog ich nach dem Studium für einige Zeit ins Finanzwesen ab. Auf dem Papier war ich lange vieles. Nur nicht das, was ich heute lebe.

Vielleicht ist das die eigentliche Geschichte. Dass mein Umweg zu haus und hof nie einer war. Er hat mich genau dorthin zurückgebracht, wo ich herkomme. An einen großen Tisch mit offener Tür.

Also: Kommt’s rein und setzt’s euch dazu.

kommt’s rein und setzt’s euch

kommt’s rein und setzt’s euch Angefangen hat alles weit weg von hier, zumindest thematisch. Nämlich mit dem Studium der angewandten Sprachwissenschaften. Es ging um Wörter, Satzbau, Theorien und um die Art, wie Menschen einander verstehen. Dass ich einmal Ferienapartments vermieten würde, stand in keinem Vorlesungsverzeichnis. Finanziert wurde das Studium mit einem Job an einer Hostel-Rezeption. […]

zurück ins ruhige haus und hof.

Nach einem Tag am See, in den Bergen oder in der Stadt kehrt man zurück in die ruhige Atmosphäre von haus und hof. Klare Architektur, schattige Terrassen und viel Raum für den eigenen Rhythmus machen das Haus zu einem Ort, an dem Sommertage entspannt ausklingen.